In diesem Projekt unterstützte die T&O Group ein Werk für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugflotten bei der Planung und Optimierung eines automatischen Produktionslagers. Ziel war es, die Produktionslogistik zukunftssicher auszurichten, Engpässe zu reduzieren und die Voraussetzungen für eine höhere Produktivität zu schaffen.
Ausgangslage, Herausforderung und Aufgaben
Das geplante Wachstum der Radsatzdurchläufe konnte mit den bestehenden Prozessen nicht mehr wirtschaftlich bewältigt werden. Um die Produktionslogistik langfristig leistungsfähig zu gestalten, mussten Materialflüsse, Lagertechnik und Arbeitsplätze neu organisiert werden.
Steigende Radsatzdurchläufe führten zu überlasteten Prozessen und wachsendem Handlungsbedarf.
Ziel war die Reduzierung der Durchlaufzeiten in der Radsatzinstandhaltung.
Engpässe in Fertigung und Zwischenpufferung sollten nachhaltig beseitigt werden.
Aufarbeitungs und Montageplätze waren effizient miteinander zu verketten.
Die spätere Anbindung an ein Manufacturing Execution System (MES) sollte bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Umsetzung durch unsere Experten für Logistics Excellence
Unsere Experten entwickelten die funktionalen Grundlagen für ein automatisiertes Produktionslager und optimierten die Produktionslogistik von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Dabei standen die Integration der Fördertechnik, die Auswahl geeigneter Lieferanten und die sichere Umsetzung im laufenden Betrieb im Mittelpunkt.
Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung für einen Kettenförderer mit automatischem Komponentenlager
Vorbereitung der Ausschreibung und Unterstützung bei der Lieferantenauswahl
Begleitung der Werkplanung sowie der Pflichtenhefterstellung
Unterstützung während Inbetriebnahme und Probebetrieb
Durchführung maschinentechnischer Vorabnahmen und Endabnahmen
Projekt-KPIs und Ergebnisse
Die wichtigsten Kennzahlen zeigen den Umfang des Projekts und die erreichten Verbesserungen in der Produktionslogistik. Sie verdeutlichen den Beitrag der automatisierten Lagerlösung zu einer höheren Effizienz in der Radsatzinstandhaltung.
- Produktivität: Steigerung um 17 %
- Zeitraum: 21 Monate
- Investitionsvolumen: 1,3 Millionen Euro